Sexualtherapie

Sexualität spielt eine wichtige Rolle im Leben eines jeden Menschen!

Jeder Mensch setzt sich im Laufe seines Lebens mit diesem Thema auseinander. Wenn man bedenkt, dass wir, nach unserem jetzigen Wissen, das komplizierteste Nervensystem des Universums besitzen, wird klar, dass unsere Sexualität auch anfällig ist für eine Vielzahl von Störungen und Problemen.

In meiner Praxis bin ich mir bewusst über die Sensibilität dieses Themas und arbeite mit einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen, Offenheit und Diskretion.

Sexualtherapie lässt sich grob in vier Bereiche einteilen:

  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • Störungen der Sexualpräferenz
  • Störungen der Geschlechtsidentität
  • Sexuelle Traumata

Sexuelle Funktionsstörungen

Unter Funktionsstörungen versteht man wiederkehrende Schwierigkeiten den Geschlechtsakt genussvoll und schmerzfrei zu erleben.

Frauen leiden häufig an Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Vaginismus, Dyspareunie), Verlust der Libido und Orgasmusstörungen. Selbstverständlich gibt es auch noch andere sexuelle Schwierigkeiten, welche in der Praxis behandelt werden. Statistisch gesehen sind die oben genannten die Häufigsten.

Männer leiden vorwiegend am Versagen genitaler Reaktionen (früher als Impotenz bezeichnet, heute häufig als erektile Dysfunktion), vorzeitigem Samenerguss (Ejakulation Praecox) und Lustlosigkeit. Natürlich gibt es auch hier noch andere Formen von Störungen.

Auch andere Störungen in diesem Bereich werden behandelt. Ich garantiere Ihnen eine offene und wertschätzende Atmosphäre beim Erstgespräch.

Störungen der Sexualpräferenz

Nicht jeder Mensch hat die gleichen sexuellen Neigungen.
In unserer modernen Gesellschaft ist es auch meistens einfach jemanden zu finden, der die gleichen Spielarten ausleben möchte.

Dennoch gibt es Neigungen, unter denen Menschen leiden, weil sie gesellschaftlich nicht tragbar sind oder sogar Leid verursachen für andere oder weil sie einfach beim Partner, den man liebt, keinen Anklang finden.

Auch wenn es schwer ist, sich hier Hilfe zu suchen, biete ich in meiner Praxis einen sicheren Raum, um diese Themen zu bearbeiten. Selbstverständlich garantiere ich hier das höchste Maß an Diskretion.

Themen sind unter anderem:

  • Fetischismus
  • Transvestitismus
  • Pädophilie
  • Frotteurismus
  • Nekrophilie
  • Sodomie/Zoophilie
  • Koprophilie
  • Urophilie
  • und viele weitere…

Störungen der Geschlechtsidentität

Nicht jeder Mensch wird gefühlt „im richtigen Körper geboren“.

Was für viele Menschen unvorstellbar ist, kann ein großes Leiden im Leben der Betroffenen darstellen.

Eine sinnvolle, therapeutische Begleitung kann hier eine wertvolle Hilfe sein. Es gibt viele Fragestellungen, bei denen eine Psychotherapie eine Hilfestellung ist.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Psychotherapie in diesem Fall unterstützend und nicht qualifizierend für eine Geschlechtsumwandlungs-OP ist. Sie bedürfen weiter einer Therapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten.

Sexuelle Traumata

Nicht jeder Mensch hat das große Glück ausschließlich gute Erfahrungen in der Sexualität zu sammeln.

Gesunde Sexualität bedarf der freien Selbstbestimmung, was man wann und mit wem und ob praktizieren will. Dies ist ein absolutes Grundrecht. Tragischer Weise machen viele Menschen im Laufe ihres Lebens andere Erfahrungen. Diese Erfahrungen können sich zu traumatischen Erinnerungen manifestieren, die das Leben, die Fähigkeit Nähe zuzulassen und zu lieben und natürlich auch die Lebensqualität massiv beeinflussen können.

Moderne Methoden der Hypnosetherapie und deren Möglichkeiten zur Traumabewältigung bearbeiten Traumata in einem sicheren Rahmen, empathisch und selbstbestimmend.

Sexuelle Traumata sollten kein Zustand sein, die ein Leben lang belasten. Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ohne die Belastung von früheren, schlechten Erfahrungen. 

Ich  garantiere Ihnen eine schützende Atmosphäre und, bei Bedarf, ein Netzwerk von professionellen Anlaufstellen für jede weitere Fragestellung.